Darf ich vorstellen? Isabell Schäfer.
Designerin und Kreativstrategin.

Rebellisch war ich schon als Kind. Eingetretenen Pfade mochte ich noch nie. Das hilft mir heute, neue Wege zu gehen. Gemeinsam mit Ihnen. Ich bin der Baustein, der Ihnen fehlt. Die Impulsgeberin an der Schnittstelle zwischen Ihnen und Ihrer Agentur. Die Vorarbeiterin für Design, Marketing, Produkt- und Organisationsentwicklung. Meine Leidenschaft liegt darin, Ihre unverwechselbare Identität aufzuspüren und umzuwandeln – in den zündenden Treibstoff für Ihre Transformation.

Portrait

Isabell Schäfer im Interview.

Ganz ehrlich! Etwas über sich selbst zu schreiben, ist der Horror. Gibt es einen Ausweg? Aber ja doch. Einfach die Texterkollegin fragen, ob sie so nett wäre, mir ein paar Fragen zu stellen. Hat sie gemacht. Entstanden ist ein Kurzinterview, das Ihnen einiges über mich verrät. Für Sie ist das unterhaltsamer als mein Blabla und ich habe eine Sorge weniger. Besser geht’s nicht!

Isabell, warum kommen kleine und mittelständische Unternehmen zu Dir?
Das ist ganz unterschiedlich. Weil Sie sich Gedanken über die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens machen. Weil Sie echte Probleme haben, sich vom Wettbewerb zu unterscheiden und von Ihren Kunden gefunden zu werden. Weil Ihr Außenauftritt veraltet ist. Weil keine neuen Ideen entstehen. Weil Sie nur schwierig Top-Nachwuchskräfte für Ihr Unternehmen gewinnen. Die Liste lässt sich beliebig fortführen. Zusammengefasst: Weil unsere Welt einem grundlegenden Wandel unterworfen ist. Und das macht Probleme.

Mal ganz konkret: Was verändert sich denn?
Das Haltbarkeitsdatum von Sätzen wie „Das haben wir schon immer so gemacht.“ ist abgelaufen. Unsere Welt wird zunehmend komplexer. Das heißt, wir müssen schnell agieren und reagieren. Unternehmen müssen Ihre Geschäftsmodelle ständig anpassen und erneuern. Und wer die Bedürfnisse von Kunden bisher gekonnt ignoriert hat, wird kläglich scheitern. Das erfordert auch von den Mitarbeitern ein massives Umdenken. Projekte, die in Meetings totdiskutiert werden, landen nicht auf der Straße. Es geht also darum, Ideen zu entwickeln, schnell umzusetzen und zu testen, anzupassen und auch gerne mal zu Scheitern. Das ist ungewohnt, aber essentiell.

Wie hilfst Du Deinen Kunden weiter?
Im ersten Schritt schaffen wir Klarheit. Wo steht das Unternehmen und wo will es hin? Wer ist das Unternehmen im Kern? Statt komplizierter Markenmodelle nutze ich innovative Methoden, beziehe Mitarbeiter ein und bündle sie zu interdisziplinären Teams. Oft wird hier zum ersten Mal eine neue Form der Zusammenarbeit erlebt.

Und dann? Wie geht’s weiter?
Ausgehend von der Identität des Unternehmens werden Ideen entwickelt und auf Wunsch in Design Sprints innerhalb von 4 Tagen ausgearbeitet und getestet. Mit solchen Workshopformaten gebe ich Teams die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Was im Tagesgeschäft auf der Strecke bleibt oder sogar unerwünscht ist, erhält hier Raum. Es ist unglaublich, was in solchen Workshops an Energie frei wird und an Ergebnissen entsteht.

„Es ist unglaublich,
was in solchen Workshops
an Energie frei wird und
an Ergebnissen entsteht.“

Ausgangspunkt ist für Dich aber immer die Unternehmensidentität?
Ja, genau. Immer häufiger werden Produkte und Dienstleistungen um des Innovationswillens entwickelt – die das Unternehmen nicht stärken, sondern schwächen. Ein einfaches Beispiel: Ein Versicherungsunternehmen, das sich durch herausragenden Service auszeichnet, bringt eine Onlineversicherung auf den Markt. Das geht nach hinten los. Das Geschäftsmodell wirft Widersprüche zur Unternehmensidentiät auf. Stattdessen müsste das Unternehmen nach Lösungen suchen, wie es durch neue Angebote mehr Wert für seine (!) Kunden schafft. Dann wird Identität zum Treiber von Innovation.

Das klingt schlüssig. Wie kommt es, dass Du als Designerin so tief in Business-Themen steckst?
Weil es schon immer meine Leidenschaft war, verschiedene Bereiche miteinander zu verknüpfen. Solche, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammenpassen. Designer gelten als kreative Köpfe. Die Wirtschaftswelt als spießig. Höchste Zeit, beide Welten miteinander zu verbinden. Traditionelle Organisationsstrukturen haben ausgedient, veraltete Denkweisen bringen uns kein Stück weiter. Hier setze ich mit meiner Arbeit an. Ich glaube an die Kreativität als Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts. Wo Maschinen Teile unserer Arbeit übernehmen, sind unsere ureigenen Fähigkeiten gefragt. Weil ich davon überzeugt bin, dass jeder Mensch bedeutsame Ideen für eine bessere Zukunft entwickeln kann.

Warum sollte sich der Kunde eigentlich für Dich und nicht zum Beispiel für eine Markenagentur oder Consultingfirma entscheiden?
Im Unterschied zu vielen Markenagenturen arbeite ich agil und setze keinen langwierigen Prozess auf. Der ist schon überholt, bevor er beendet ist. Und was mich von Beratern und Consultings unterscheidet? Meine Kreativität. Ich nutze mein Designdenken als strategisches Tool. Wir knöpfen uns Ihr Problem vor, betrachten es aus unterschiedlichsten Perspektiven, beziehen Ihre Kunden mit ein und generieren Ideen. Ich bereite vor, Agenturen setzen um. Oder meine Netzwerkpartner steigen ein. Ich arbeite mit Experten aus den Bereichen Geschäftsmodellinnovation, Organisationsentwicklung, Prozessbegleitung, Digitalstrategie, Design und Programmierung zusammen.

Und wenn ich jetzt Lust auf ein gemeinsames Projekt mit Dir bekommen habe. Wann kann’s losgehen?
Sagen wir mal so: Du kannst davon ausgehen, dass es mir gerade nicht langweilig ist. Für ein tolles Projekt ist allerdings immer Luft. Ruf mich also am besten gleich an, wenn der Schuh drückt. Gemeinsam schauen wir, wie wir Dein Problem lösen.

Danke für das Gespräch.
Danke Dir, bis bald!